N.Maharaj: Das Geistige Leben (alle)

Devino M., Sonntag, 27. September 2020, 23:07 (vor 385 Tagen) @ Devino M.
bearbeitet von Devino M., Montag, 28. September 2020, 02:25

"Bevor nicht in dir selber Ordnung herrscht, kann es keine Ordnung in der Welt geben. Das Unwissen ist die Krankheit, die einem unwissenden Verstand anhaftet.

Heile deinen Verstand, und er wird aufhören, verzerrte, hässliche Bilder zu produzieren."

- Nisargadatta Maharaj -
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Die Welt kann als eine Summe des Fassbaren aufgefasst werden, an projiziertem Geist und erfasstem Substrat der Ebene nach als von sich gegensätzlichem Geist, oder vermittelst der Verkörperungen jeweiliger Ebene nach. Das projizierte Bild kann [abhängig der Einbeziehung entsprechender Ebenen] die Substanz erkennen, wie sie an sich selbst ist. Allerdings nur unter Einbeziehung jeweiliger Emanationen, nicht den äußeren Zeit-/Raum-Vorstellungen oder Einbildung nach, sondern entweder in der Monade per Willenssubstanz oder bruchstückhaft anhand verschiedener (feinstofflicher) Verkörperung und der entwickelten Fähigkeit im Umgang.

So wie es in der Bhagavad Gita heißt, erkennt Arjuna auch im leeren Raum, der zwischen allem ist das Selbst von Krishna. Nur der Geist, der sich einbezieht, erkennt sich in allem, im Vermögen seiner Einbeziehungsmöglichkeiten. Es bedingt natürlich alles eine gewisse Unpersönlichkeit im Umgang, denn ansonsten ist man schnell im Detail und gegebenenfalls befangen in sich selbst, abhängig der abgerufenen Themen. Würde man sich als alles erkennen, was ist, so erkennt man sich in rechter Weise als Göttlich.

Für Gott ist alles ein Teil seiner Selbst, der sich in verschiedenen Widerspiegelungen erfährt. Es gibt also für Gott nichts, was leer ist, oder was nicht existiert, denn entweder ist Geist da, oder es ist nichts da, was erwähnt werden könnte. Es existiert für Gott alles Gedachte, was für erhaltenswert gedacht wird [was dem Willen nach gedacht wird]. So ist auch für den Menschen von allen erforderlichen Emanationen die ihn passieren, alles eine Frage dessen, was er fassen und einbeziehen können kann. Es wird in Zukunft nur mehr der notwendigen Emanationen geben, die innerlich den Menschen passieren [und es sind manche Geburtswehen im Psychischen darin zu suchen, im Umgang mit dem, was innerlich alles zusätzlich psychologisch zu erlernen gilt und auch seelisch verarbeiten zu können was der Substanz nach da ist]. Dies wird wohl erforderlich sein, um so auch die erforderlichen Geistigen Informationen vermitteln und erfassen zu können. Es geht um die Geistige Bandbreite. Damit mehr Geist sich innerhalb der entsprechenden Verkörperung selbst reflektieren kann.

Die Frage ist, was man selbst dazu einbringt und welche Rolle man woran einnimmt.


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