Die ganze Erde (alle)

Sladdi, Donnerstag, 01. Dezember 2011, 09:06 (vor 4775 Tagen)
bearbeitet von Felix, Montag, 13. April 2020, 07:36

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"In einigen Regionen der Erde sind Friedhöfe mit Obstbäumen bepflanzt, und es ist für die Besucher nicht verboten, die Früchte zu pflücken und zu essen. Ihr denkt vielleicht: »Die Früchte essen, die inmitten der Leichen wachsen, wie schrecklich!« Aber wo glaubt ihr, kommen die Früchte her, die ihr esst? Wie viele Generationen von Menschen folgten sich im Laufe von Jahrtausenden auf der Erde? Und wo, glaubt ihr, sind ihre Körper geblieben? Die ganze Erde ist ein einziger Friedhof. Überall, wo wir gehen, gehen wir auf Leichen, und die meisten Pflanzen, die wir essen, wachsen auf Leichen.

Aber die Pflanzen sind große Alchimisten, sie verwandeln alles. Ob man ihnen nun Kunstdünger, Abfälle oder Kadaver gibt, sie machen daraus Blüten und Früchte. Wenn ihr also Obstbäume voller reifer Früchte seht, dann denkt an die Arbeit der Umwandlung, zu der sie fähig sind. Geht zu ihnen und bittet sie darum, euch dabei zu helfen, dass auch ihr diese Arbeit in eurem Inneren vollbringen könnt, um schöne duftende und saftige Früchte hervorzubringen, das heißt: lichtvolle Gedanken und warmherzige Gefühle." (O.M. Aivanhov)


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Sicherheit

Sladdi, Donnerstag, 01. Dezember 2011, 17:39 (vor 4775 Tagen) @ Sladdi
bearbeitet von Felix, Montag, 25. Mai 2020, 08:00

Was ist Sicherheit?
Ein Gefühl von Sicherheit?
Ist nicht mit Gefühl verbunden,
eher die Verbundenheit mit
dem Ich, mit der Seele.

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Die Substanz hat sich gefreut

Sladdi, Donnerstag, 01. Dezember 2011, 17:46 (vor 4775 Tagen) @ Sladdi
bearbeitet von Felix, Sonntag, 12. April 2020, 21:05

Die Protokollarische hatte einen Schutzengel-Kalender bekommen und hat sich ganz doll gefreut. Hinweis: die Substanz hat sich gefreut. Bei den Deutschen erlaubt die Person, dass die Substanz das tut, was sie tut. Die Elite ist immer als Person ansprechbar, das Volk immer als Substanz. Und wie macht Sladdi das mit der Substanz? Sie macht das altgriechisch. Wobei wir nicht wissen, ob sie das willentlich tut oder ob sie etwas erleidet und es deshalb tut. Wenn man mit Bewusstsein vorgeht, kann man im anderen eine Person sehen, gucken, welche Schichten da sind. Thema Selbstverwirklichung.

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Gelegenheiten

Sladdi, Donnerstag, 01. Dezember 2011, 22:32 (vor 4775 Tagen) @ Sladdi
bearbeitet von Felix, Sonntag, 12. April 2020, 21:08

Liebe ist nie Gefühl. Wenn wir es irgendwo mit Gefühl zu tun haben, dann ist nie die Liebe dabei. Gefühl ist persönliche Bewertung (das geringste Phänomen). Beispiel göttliche Gefühlsregung, ein Beispiel für Liebe, dass der Pullover mir erklärt, wie ich ihn anziehen soll. Die Dinge wollen, dass wir sie benutzen. Die göttliche Liebe ist das größte Phänomen. Ich gehe in einen Raum und alles liebt mich, alles lächelt mich an. Irgendwelche Ausdrücke kommen zu einem, aber nur, um sie abzuarbeiten.

Die Meister geben uns Gelegenheiten, um zu dienen. Das sind Dinge, die doof sind, zwar ohne Prügel, aber nicht schön. Das ist nicht sexy. Man wird von irgendwelchen Ausdrücken im Alltag beherrscht. Gleich aufhorchen und anfangen zu arbeiten. Aha, da ist wieder so ein doofer Ausdruck. Keine Show machen. Beim 7. Strahl ist immer Druck dabei. Oh, dieses Wassermannzeitalter. Und es dauert noch so lange. Wie schön, dass wir gleich zu Anfang alles erklärt bekommen!

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Lebensfaden

Sladdi, Donnerstag, 01. Dezember 2011, 22:49 (vor 4775 Tagen) @ Sladdi
bearbeitet von Felix, Sonntag, 12. April 2020, 21:09

Qualifikation ist maximal Lebensfaden.
Detail ohne Zukommen heißt Lebensfaden.

Grund
Lebensfaden ist mindestens Grund.
Grund ohne Form heißt Zukommen.

Kontemplation
Impuls ohne Kontemplation heißt Lebensfaden.
Nummer ist mindestens Kontemplation.

propositionale Präsenz
Bewußtsein ist mindestens propositionale Präsenz.
propositionale Präsenz ohne Produkt heißt Form.

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(by Monte Rosa)

Das Grundeinkommen

Sladdi, Donnerstag, 01. Dezember 2011, 22:54 (vor 4775 Tagen) @ Sladdi
bearbeitet von Felix, Sonntag, 12. April 2020, 21:11

https://archiv.melchizedek-forum.de/showentry.php?sNo=4066

Das Grundeinkommen ist mitnichten fit
und das Grundeinkommen verändert auch nichts.
Das Grundeinkommen erkennt die Identität des Menschen an.

Jedem Menschen wird ein Grundeinkommen beigegeben und dies ist die geistliche Struktur mit der man arbeiten muß. Apperzeption ist angesagt und ethischer Individualismus ist angesagt. Die geistliche Struktur des Menschen ist dynamisch und das Ego ist statisch und formalistisch. Zentrierung und Anerkennung des Menschen führt also voran. Nur Gott allein handelt, es gibt also keinen direkten Kontakt im Außen. Es gibt immer Illusion zwischen dem formellen direkten Kontakt. Kontakt muß man also als etwas inhärentes Verstehen.

Die Verkehrsverhältnisse haben keinen Erlebnischarakter. Jede Art von Verkehr ist nur Organisationsbombast. Organisationsbombast hat seinen Wert, aber Organisationsbombast hat garantiert keine Gründe. Organisationsbombast kann also Erlebnisse aufmotzen und nicht mehr. Erlebnisse sind dialektische rechte Aufhebungen von Zuständen. "Der menschlichen Zustände sind nicht viel und man hat sie schnell durcherfahren" (soweit Goethe). Staatsorganisation konstruiert mittels Konzeptualisierung kollektive Zustände. Diese kollektiven Zustände verbrauchen immense Kapazitäten für nicht einmal dreiviertel Pupse. Zustände sind immer Belastungen und damit bestenfalls Beiwerk. Beiwerk ist ohne Plan auch nur ein verzweifelter Hexenwirbel.

Im christlichen Abendland kontrolliert der Christus die Betreuungssituation und so kann der Mensch mittels Anstand den Erscheinungsbombast ("Heiden") regeln. Wer sich vom christlichen Abendland lossagt steht selbst in der Betreuungssituation und hat dann den Erscheinungsbombast voller Haken in seinem persönlichen Drama und zwischen seinen persönlichen Verhältnissen. Wer Handeln will muß Aristoteles und damit die Polis voll anerkennen.

Der Kommunist ist das allgemeine und rechte Detail zwischen christlichem Abendland und dem Handlungsbegriff der Polis. Ein Hauch von Bewußtsein des christlichen Abendland verdunkelt alles Kapital sofort. Der Kapitalismus und seine Erscheinungsfolgen beruhen also auf einem Vergessen des christlichen Abendlandes im Gemüt des heutigen Europäers.

Der Arbeiter übt keine Rolle aus und hat auch keine Rolle. Die Rolle tut man nach Verbrauch des Klopapier gerne zum Altpapier. Die Rolle kann Terme einsammeln und die Rolle hemmt die Terme dadurch. Den Menschen kann man durch die Rolle nicht isolieren und eine Rolle als menschliche Identität bedeutet absoluten Minderwertigkeitskomplex.

Der Arbeiter agiert mittels der Wirksamkeit der Funktion nur weiser. Die Funktion folgt also dem Arbeiter. Wenn der Arbeiter die Funktion nicht begründet und legitimiert, dann ist es schlicht nicht der Arbeiter. Arbeiter, Person und Guru sind semantisch dasselbe.

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