Aristoteles: Nikomachische Ethik

Bhairava, Mittwoch, 30. November 2011, 20:11 (vor 5418 Tagen)

Aristoteles: Nikomachische Ethik

Buch V, 10 - Teil 11

Das Freiwillige

Das Freiwillige tun wir
teils auf Grund einer Entscheidung,
teils ohne Entscheidung.

eine Überlegung vorausgegangen

Bhairava, Mittwoch, 30. November 2011, 20:13 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava

Zur ersteren Gruppe gehören die Handlungen,
denen eine Überlegung vorausgegangen ist,
zur letzteren die, denen eine Überlegung
nicht vorausgegangen ist.

Formen von Schädigung

Bhairava, Mittwoch, 30. November 2011, 20:14 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava

So gibt es denn in den
wechselseitigen Beziehungen der Bürger
drei Formen von Schädigung:
alles, was ohne volles Wissen geschieht,
ist irrtümliches Handeln.

wenn sich herausstellt

Bhairava, Mittwoch, 30. November 2011, 20:15 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava

Beispiel:
wenn sich herausstellt,
dass die betroffene Person,
die Sache, das Mittel, das Ziel
andere waren, als der Handelnde
im Sinne gehabt hatte -

er hatte etwa gemeint

Bhairava, Mittwoch, 30. November 2011, 20:15 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava

er hatte etwa gemeint, er treffe niemanden
oder nicht mit dieser Waffe oder nicht diesen Mann
oder nicht zu diesem Zweck,

nicht mit der Absicht

Bhairava, Mittwoch, 30. November 2011, 20:16 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava

aber das Ergebnis war eben nicht das beabsichtigte:
er hatte zB nicht mit der Absicht geworfen,
jemand zu verwunden, sondern nur,
ihm einen Stoß zu versetzen,
oder er hatte eine andere Person
und eine andere Waffe im Sinne gehabt.

Die Form der Aktivität

Sladdi, Mittwoch, 30. November 2011, 22:11 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava
bearbeitet von Felix, Sonntag, 30. August 2026, 08:28

Die Form der Aktivität
ist die formale Kultur zwischen
Zerstörer und der allgemeinen Idee.
In der Form der Aktivität erhält man
einen semantischen Durchgriff in
die Transparenz des Wüte-rich.

[image]

(nicht akzeptiertes Wort fängt mit E an und hört mit ric auf)

Wilhelm II

Sladdi, Mittwoch, 30. November 2011, 22:12 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava
bearbeitet von Felix, Sonntag, 30. August 2026, 08:24

Wilhelm II
hat seinen Kaiserstand
vollständig im Wüte-rich
positioniert und so Thron
und Stand streng unter-
schieden.

Thron

Sladdi, Mittwoch, 30. November 2011, 22:13 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava
bearbeitet von Felix, Sonntag, 30. August 2026, 08:22

Österreich
hat den Thron
immer symbolisch
genommen und so
steht der Kaiser
im Selbst jeden
Bürgers.

Die Repräsentanz

Sladdi, Mittwoch, 30. November 2011, 22:13 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava
bearbeitet von Felix, Sonntag, 30. August 2026, 08:20

Die Repräsentanz
unter dem deutschen Kaiser
ersetzt Abhängigkeiten durch
Semantik. Cäsar in Rom
repräsentiert nur symbolisch.

Netzwerk

Sladdi, Mittwoch, 30. November 2011, 22:15 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava
bearbeitet von Felix, Sonntag, 30. August 2026, 08:19

Der deutsche Kaiser bildet also ein Lichtnetzwerk,
das die gedankliche Unabhängigkeit in jedem Menschen
garantiert. Ausbeutung ist so nur durch den Vermittler
der Selbstausbeutung möglich. Ausbeutung wird so zum
direkten Durchgriff auf die Wunschnatur des
Extrovertierten.

:-(

Übergang

Sladdi, Mittwoch, 30. November 2011, 22:17 (vor 5418 Tagen) @ Bhairava
bearbeitet von Felix, Sonntag, 30. August 2026, 08:16

Wilhelm I
hat das Netzwerk des deutschen Kaisers
allgemein versiegelt und den preußischen
Thron als Abbild des bestimmten Siegel
definiert.

Wilhelm II
hat dann das bestimmte Abbild semantisch
in Harmonie mit der Form der Aktivität gebracht.
Berlin hat so voll die Semantik der Form der
Aktivität angenommen.

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