Goethe - gegen die Welt streben (alle)
Das beste ist die tiefe Stille, in der ich
gegen die Welt lebe und wachse und gewinne,
was sie mir mit Feuer und Schwert nicht
nehmen können.
* * *
Gewinnen bedeutet, ich komme mit mir selbst ins Reine. Dazu braucht es meist die innere Stille. Nach und nach gewinnt die Seele die Oberhand.
Gegen die Welt heisst Spannungspunkt halten. Wer aber kämpfen will, im Sinne der Persönlichkeit, der besinnt sich besser auf Frieden. Gegen etwas streben heisst immer für etwas streben, nämlich damit das Ganze miteinbezogen und alle Gegensätze eingesammelt werden.
Heute
Leben voller Dramen. Geburt, Kindheit, Schule, Beruf, Rente, Tod.
Prall gefüllt. Gewesen ist gewesen? Ein neues Drehbuch schreiben. Die
Vergangenheit neu gestalten. Die Zukunft ist morgen das Heute. Das Heute
ist morgen Vergangenheit. Lauter Lehrstücke. Aus allem kannste was
lernen. Ist das nicht praktisch? Jedes Drama ist wieder neu.
Das steht in keinem Buch. Spannende Zeiten.
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