Goethe - Die Natur veredeln (alle)
Die Natur ist eine Gans, man muss erst
sie zu etwas machen.
* * *
Als Mensch hat man unendliche Möglichkeiten zur Veredelung. Man kann die Strasse veredeln auf der man geht, die Luft die man atmet, den Baum, den man betrachtet etc. Die niedere Natur möchte auch veredelt werden. Sie ist, was sie ist, nicht gut, nicht schlecht. So kann man sie auch veredeln, erst wenn man sie liebt/akzeptiert, kann man sie veredeln. Selbstakzeptanz. Gottes Wunderwelt.
Fabulieren
Cremefarben. Lila Hütchen. Senfkörner. Aprikosen sammeln.
Die Sterne vom Himmel pflücken. Bückware. Wunder geschehen.
Die neunte Symphonie. Das fünfte Rad am Wagen. Das achte Welt-
wunder. Strafzettel verteilen? Nebenher laufen. Kreidebleich werden.
Sich an die Stirn fassen. Am eigenen Schopf emporziehen. Zu Hilfe
kommen. Ein Zwitschern und Tirilieren. Höchste Sangeskunst.
Von Gott gegeben. Am seidenen Faden. Über Kreuz und
unterdurch. Überschlag und Rolle rückwärts.
![[image]](http://www.cosgan.de/images/midi/boese/c050.gif)
Schwerkraft
Notizen ...
in der Natur gibt es keine Schwerkraft.
Die Schwerkraft ist nur abstrakt in unserer Vorstellung.
Seit 1950 wird das gleichgesetzt:
Schwerkraft innen und außen. Das ist falsch,
da ist ja noch heiße Luft dazwischen.
Die Menschen denken, Gott macht das schon.
Aber wenn die Pflicht nicht getan wird,
macht Gott wider/gegen die Menschen.